16. Juni 2021

Friedrich Schiller – ein Teil der Medizingeschichte?

Sehr wohl: seine erste Dissertation, mit der er übrigens durchfiel, handelt von verschiedenen menschlichen Fieberarten und deren Kurierung.

Präsentation unseres Buches: Friedrich Schiller: Über den Unterschied zwischen entzündlichen und fauligen Fiebern. Lateinisch-Deutsch mit Erläuterungen und Glossar. Herausgegeben von: Neuhausen, K.A., Oellers, N., Schäfer, D., Steiner-Weber, A. auf dem digitalen “Festival des medizinhistorischen Buches” am

Samstag, 3. Juli 2021, 11.30 Uhr.

 


15. Juni 2021

Radiobeiträge zum Buch: Querulieren

Unser Autor, der Literaturwissenschaftler Rupert Gaderer spricht im Radiobeitrag WDR 3, Resonanzen über sein Buch “Querulieren”, Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000, die Kulturgeschichte des Störens bürokratischer und juristischer Prozesse von 1700 bis heute.

Ein weiterer Radiobeitrag wird am Donnerstag, 17. Juni auf Deutschlandfunk zu hören sein.


17. Mai 2021

Brown Bag Lunch – Umberto Eco

Erik Schilling im Gespräch mit Julia Ilgner

Umberto Eco war einer der wichtigsten Intellektuellen des 20. Jahrhundert, der mit dem Roman Der Name der Rose auch als Schriftsteller Weltruhm erlangte. Es folgten sechs weitere Romane, außerdem zahllose Essays, Interviews und Zeitschriftenkolumnen. Eng Daneben steht sein theoretisches Werk, u.a. seine sehr kontrovers diskutierte Schrift zum Offenen Kunstwerk sowie zur Semiotik. Bei kaum einem anderen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts sind kulturtheoretisches und literarisches Schaffen ähnlich stark verknüpft. Zum 5. Todestag Ecos ist nun ein Handbuch erschienen, das dazu einlädt, sich mit dem vielfältigen Werk neu zu beschäftigen. Die Literaturwissenschaftler*innen Erik Schilling und Julia Ilgner legen dabei in ihrem Gespräch den Fokus auf die Romane, aber auch Einblicke in seine Werke zur Zeichentheorie, zur weltberühmten Verfilmung von Der Name der Rose  – und zur Rezeption von Eco bei Donald Duck.

Mo 7.6. 12:30 Uhr
Literaturhaus Berlin
Fasanenstr. 23  10719 Berlin
Tel. +49 30 8872860
literaturhaus-berlin.de


20. April 2021

Geisteswissenschaften studieren – und dann?

Dieser Band informiert über Berufsperspektiven für künftige und ausgebildete Geisteswissenschaftler*innen. Der erste Teil gibt einen Überblick über die Fähigkeiten und Kompetenzen, die im Studium erworben werden, und untersucht die Zukunft der Arbeit sowie die Chancen für Geisteswissenschaftler*innen im 21. Jahrhundert. Im zweiten Teil erzählen 21 Geisteswissenschaftler*innen in Interviews über ihr Studium, ihren Weg in die Berufstätigkeit, über Herausforderungen und Chancen und geben Tipps für die berufliche Zukunft.


17. März 2021

Wir gratulieren unserem Autor und ehemaligen Lektor Uwe Schweikert zum 80. Geburtstag am 20. März!

Uwe Schweikert hat als Lektor für Germanistik und Literaturwissenschaft seit 1971 Programm und Profil des Verlags entscheidend geprägt. Die „Sammlung Metzler“, die Exilliteratur-, die Kinder- und Jugendliteraturforschung brachte er mit zentralen Werken voran. Anfang der 1990er Jahre begründete er das Musikprogramm bei Metzler und sorgte mit erfolgreichen Büchern bedeutender Autorinnen und Autoren dafür, dass J.B. Metzler heute als einer der renommierten Musikbuchverlage gilt. Wegweisend war auch die Zusammenarbeit mit dem Bärenreiter Verlag und die gemeinsame Herausgabe der zweiten Auflage der Enzyklopädie „Musik in Geschichte und Gegenwart“, die Schweikert koordinierte.

Große Verdienste hat sich der Polyhistor Schweikert auch durch die Vorbereitung und Kuratierung der Ausstellung zum 300. Jahrestag des Verlagsbestehens im Jahr 1982 erworben.

Nach seinem Abschied vom Verlag 2003 widmete sich Uwe Schweikert verstärkt seinen diversen Tätigkeiten u.a. als Rundfunkautor, Rezensent und Juror beim Preis der deutschen Schallplattenkritik. Seine große Leidenschaft ist und bleibt die Oper, die er als Programmheftautor, Premierenkritiker und Berater von Intendanten, Regisseuren und Dramaturgen seit Jahrzehnten landauf, landab an großen und kleinen Häusern begleitet.

In zwei Büchern bei seinem alten Verlag, „Erfahrungsraum Oper“ (2018) und – gerade erschienen – „Bald sind wir aber Gesang“, finden sich viele seiner wegweisenden Texte zu Opern, Komponisten und Librettisten, die unvergleichlich wertvoll sind in ihrer souveränen Sachkenntnis, die Schweikert in eleganter Sprache einem allgemeinen Verständnis dienstbar macht. Wichtiger noch ist der Blick aufs Ganze: Er findet immer den archimedischen Punkt, der uns das Unternehmen Oper als ein unverzichtbares menschliches Unternehmen von und für Individuum und Gesellschaft vor Augen führt.

Mit dem Verdi-Handbuch veröffentlichte Metzler ein weiteres großes Projekt, bei dem Uwe Schweikert zusammen mit Anselm Gerhard als Herausgeber fungierte.


Martin Mettin zu Gast in der Sendung SEIN UND STREIT

Am 21.3. im Deutschlandfunk Kultur
Martin Mettin, Autor des Buches “Kritische Theorie des Hörens“, zu Gast in der Sendung “SEIN UND STREIT”. 


15. März 2021

150 Jahre Heinrich Mann – Ein Handbuch im Jubiläumsjahr

Am 27. März jährt sich der Geburtstag von Heinrich Mann zum 150. Mal. Aus diesem Anlass wird im Herbst 2021 bei Metzler das „Heinrich Mann-Handbuch“ erscheinen, herausgegeben von Andrea Bartl, Ariane Martin und Paul Whitehead. – Heinrich Mann (1871-1950) gehört zu den prägenden Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umspannt ästhetisch die Epochen vom Fin de Siècle über den Expressionismus bis zur Klassischen Moderne, politisch Kaiserreich, Weimarer Republik und antifaschistisches Exil. Gerade in den 1920er und 1930er Jahren ist er ein vielbeachteter Essayist und Publizist, der – als überzeugter Europäer und ‚Republikaner‘ – die gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit kritisch begleitet. Auch literarisch zeichnet er mit „Der Untertan“ ein Psychogramm des deutschen Spießers oder mit „Professor Unrat“ ein satirisches Sozialporträt falscher Doppelmoral. Daneben steht noch ein anderer Heinrich Mann: der Ästhet und experimentierfreudige Dichter, der Zeichner, der Liebhaber moderner Medien. Das Handbuch mit seinen rund 90 Beiträgen nimmt Manns facettenreiches, faszinierendes Gesamtwerk in den Blick, summiert die Forschung und bietet neue Perspektiven auf einen großen Autor.

 


25. Februar 2021

J.B. Metzler-Archiv geht an das Deutsche Literaturarchiv Marbach

Der Schenkungsvertrag umfasst das Altarchiv aus den Jahren 1945 bis 2009, eine verlagshistorische Sammlung und eine Produktionsbibliothek aus der frühen Verlagsgeschichte seit der Gründung 1682


24. Februar 2021

Denn Denken hat was…

Am 1.3.2021 von 20-21 Uhr ist unsere Autorin Bettina Schöne-Seifert zu Gast im Philosophischen Radio. Mit dem Buch “Beim Sterben helfen – dürfen wir das?” spricht Bettina Schöne-Seifert ein aktuell viel diskutiertes und wichtiges Thema an. Im Gespräch mit dem WDR 5 wir dazu sicher kontrovers diskutiert.

1.3.2021, 20-21 Uhr, WDR 5, Das philosophische Radio


22. Februar 2021

Zum fünften Todestag – Bald erscheint das Handbuch zu Umberto Eco

Am vergangenen Wochenende, 19. Februar 2021, jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Umberto Eco – dem Autor, der mit Der Name der Rose einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts schrieb. Eco war ein „großer Intellektueller“ und „einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller“, so Michael Krüger bzw. Maike Albath in ihren Nachrufen in der ZEIT und im Deutschlandfunk im Februar 2016.

Ecos Romane spielen im Mittelalter, im Barock, im 19. und 20. Jahrhundert. Sie verhandeln philosophische und theologische, literaturtheoretische und historische, hoch- und populärkulturelle Themen. Oft nimmt Eco Anleihen bei Strukturen des Kriminalromans, oft auch bei seinen eigenen theoretischen Schriften, etwa wenn er Fragen von Semiotik oder Interpretationstheorie in seinen Romanen weiterdenkt. Beinahe alle Romane stellen darüber hinaus ‚Mini-Enzyklopädien‘ dar, die das gesammelte Wissen einer Zeit, eines kulturellen Raumes oder eines Diskurses abbilden. So folgt man als Leserin oder Leser nicht nur einem oft verwinkelten und meist spannenden Plot, sondern lernt zugleich faszinierende Dinge über das Vakuum oder Superman, über den Handel mit Reliquien oder das Konzept ‚Zeit‘.

Zahlreiche Themen ziehen sich durch die literarischen und theoretischen Werke gleichermaßen. Zu nennen ist hier allem voran die Faszination für Zeichen in ihrer mannigfachen Ausprägung. Aber auch die Frage der Kommunikation beschäftigt Eco in Romanen, semiotischen Schriften und Überlegungen zur Medientheorie. Ecos Begeisterung für Bücher und Bibliotheken findet sich an vielen Stellen seines Werks wieder, verbunden mit der Rolle von Wissen – wenngleich dieses Wissen dem Menschen teils in verworrener, labyrinthisch anmutender Gestalt gegenübertritt. Seit seiner Kindheit war Eco passionierter Leser von Comics – und auch dies überführt er in sein wissenschaftliches und literarisches Schaffen, nämlich in eine profunde Auseinandersetzung mit Populärkultur.

Das Umberto Eco-Handbuch erscheint im Mai. Merken Sie sich das Werk schon jetzt vor!


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