Stephan Mösch: „Bayreuth als Theater“ zum Thema 150 Jahre Bayreuther Festspiele

Die Bayreuther Festspiele feiern 2026 ihren 150. Geburtstag. Seit der Gründung sind sie ein „Seismograph deutscher Befindlichkeit“ (Udo Bermbach), aber auch ein Brennspiegel ästhetischer Prozesse. Stephan Mösch zeigt in seinem Buch „Bayreuth als Theater“, wie und warum sich Sinnhorizonte bei den Festspielen verschoben haben und wie sich der Umgang mit Wagner dies- und jenseits der Bühne verändert hat – teils radikal, teils moderat und fast unmerklich. 

Am Wochenende wird das Buch an verschiedenen Stellen im Rundfunk besprochen:

ARD Radiofestival, »›Weißt Du, wie das wird?‹ 150 Jahre Bayreuther Festspiele«
Moderation: Bettina Volksdorf, Bernd Künzig, Sendung am 25. Juli 2026, nach der zeitversetzten Übertragung des Festaktes aus dem Festspielhaus ­- Interview zum Buch ca. 15 bis 20 Minuten. Zur Veranstaltung>>

Deutschlandfunk Kultur, »Musik im Gespräch: ›Bayreuth als Theater‹. Einblicke in 150 Jahre Kulturgeschichte«, Sendung 26. Juli 2026, 15.05 bis 15.55 Uhr, vor der Rienzi-Übertragung – Interview zum Buch ca. 50 Minuten
Zur Programmübersicht>>

Zum Buch von Stephan Mösch: Bayreuth als Theater

Sport und Tränen

Während der WM sieht man sie wieder nach fast jedem Spiel: weinende Fußballer. Einst prägten Coolness und Selbstdisziplin die Welt des Sports.
Heute scheinen „emotionale Momente“ allgegenwärtig. Christoph Ribbat beleuchtet in seinem glänzend geschriebenen Essay dramatische Heulszenen am Spielfeldrand, bei Pressekonferenzen und Dankesreden. Er schreibt über die mediale Darstellung dieser Gefühlsausbrüche und die Bedeutung weinender Sportlerinnen und Sportler für unsere um mental health kreisende Kultur.
Als Beispiele dienen Cristiano Ronaldo und Pepe, Serena Williams und Andrea Petković, die amerikanische Basketball-Megaprominenz und der nah am Wasser gebaute Roger Federer.

Christoph Ribbat, Sport und Tränen. Über Stars, Medien und „emotionale Momente“, 123 Seiten, 17,99€

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Ingeborg Bachmann — aus gegebenem Anlass

Ingeborg Bachmann — geboren vor genau 100 Jahren — ist heute eine moderne Klassikerin der deutschsprachigen Literatur und eine Schlüsselfigur im literarischen Leben der Nachkriegsjahrzehnte, deren Wirkung bis in die Gegenwart ausstrahlt.
Noch immer ist die Auseinandersetzung mit der „Krankheit unserer Zeit“ ein viel diskutiertes Thema in Literatur und Feuilleton.

Der Ingeborg-Bachmann-Preis wurde 1976 von der Stadt Klagenfurt im Gedenken an die herausragende Schriftstellerin gestiftet und feiert 50-jähriges Bestehen, während gleichzeitig der 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann begangen wird. 

Entdecken Sie Ingeborg Bachmann auch in unserem Handbuch zu Leben, Werk und Wirkung von Monika Albrecht und Dirk Göttsche. 

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Vom Gendern und seinen Grenzen

Im neuen Buch von Helmut Glück Vom Gendern und seinen Grenzen finden alle, die sich sprachwissenschaftlich fundiert mit dem Gendern auseinandersetzen möchten, Antworten auf die wichtigsten Fragen zum Thema. Was ist das generische Maskulinum? Was sagt die Sprachtheorie zum Gendern? Kann die Sprache das Denken steuern? Was ist Genus, wie kamen die Wörter männlich, weiblich und sächlich in die Grammatik? Hat das Genderdeutsche Probleme mit der Grammatik? Woher kommen die Wörter für die Frauen, Weiber und Mütter? Diesen und weiteren Fragen widmet sich das Buch und formuliert so eine Bilanz der bisherigen kontroversen Debatten – verständlich und zuweilen unterhaltsam geschrieben, dabei stets wissenschaftlich fundiert.

Zum Buch von Helmut Glück

Leben als Experiment. Susan Sontag liest Nietzsche

Am 26. Oktober 2025 trafen sich Prof. Dr. Thomas Macho und unsere Autorin Dr. Kristina Jaspers zu einem Philosophischen Abendgespräch zum Thema „Leben als Experiment. Susan Sontag liest Nietzsche“. Das Gespräch organisierte die Nietzsche-Gesellschaft e.V. und kann hier nachgehört werden:
Zur Aufzeichnung.

Das Buch zum Gespräch: Leben als Experiment

Neue Einführung in die Literaturwissenschaft

Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich legen eine leicht verständlich geschriebene Einführung in die ganze Vielfalt der Literaturwissenschaft vor. Einem Überblick über Literaturgeschichte und Gattungspoetik von der Antike bis in die Gegenwart folgen Kapitel zu aktuellen Theorien und Lektüremethoden – von formalen Analysen über psychologische, historische und postkoloniale Ansätze bis zu Digitalphilologie und empirischen Experimenten der Neuroästhetik. „Lesewerkstätten“ veranschaulichen diese Verfahren an ausgewählten Beispielen, Glossar und Bibliographie runden den Band ab.

Das Werk richtet sich an alle, die literarische und andere Texte mit fachlichem Werkzeug und mit Vergnügen lesen lernen möchten. 

Oliver Lubrich / Thomas Nehrlich: Lesen lernen. Eine literaturwissenschaftliche Einführung, 626 S., 29,99€

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