Friedrich Schiller – ein Teil der Medizingeschichte?

Sehr wohl: seine erste Dissertation, mit der er übrigens durchfiel, handelt von verschiedenen menschlichen Fieberarten und deren Kurierung.

Präsentation unseres Buches: Friedrich Schiller: Über den Unterschied zwischen entzündlichen und fauligen Fiebern. Lateinisch-Deutsch mit Erläuterungen und Glossar. Herausgegeben von: Neuhausen, K.A., Oellers, N., Schäfer, D., Steiner-Weber, A. auf dem digitalen “Festival des medizinhistorischen Buches” am

Samstag, 3. Juli 2021, 11.30 Uhr.

 

Zur Veranstaltung

Radiobeiträge zum Buch: Querulieren

Unser Autor, der Literaturwissenschaftler Rupert Gaderer spricht im Radiobeitrag WDR 3, Resonanzen über sein Buch “Querulieren”, Kulturtechniken, Medien und Literatur 1700-2000, die Kulturgeschichte des Störens bürokratischer und juristischer Prozesse von 1700 bis heute.

Ein weiterer Radiobeitrag wird am Donnerstag, 17. Juni auf Deutschlandfunk zu hören sein.

Zum Beitrag

Brown Bag Lunch – Umberto Eco

Erik Schilling im Gespräch mit Julia Ilgner

Umberto Eco war einer der wichtigsten Intellektuellen des 20. Jahrhundert, der mit dem Roman Der Name der Rose auch als Schriftsteller Weltruhm erlangte. Es folgten sechs weitere Romane, außerdem zahllose Essays, Interviews und Zeitschriftenkolumnen. Eng Daneben steht sein theoretisches Werk, u.a. seine sehr kontrovers diskutierte Schrift zum Offenen Kunstwerk sowie zur Semiotik. Bei kaum einem anderen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts sind kulturtheoretisches und literarisches Schaffen ähnlich stark verknüpft. Zum 5. Todestag Ecos ist nun ein Handbuch erschienen, das dazu einlädt, sich mit dem vielfältigen Werk neu zu beschäftigen. Die Literaturwissenschaftler*innen Erik Schilling und Julia Ilgner legen dabei in ihrem Gespräch den Fokus auf die Romane, aber auch Einblicke in seine Werke zur Zeichentheorie, zur weltberühmten Verfilmung von Der Name der Rose  – und zur Rezeption von Eco bei Donald Duck.

Mo 7.6. 12:30 Uhr
Literaturhaus Berlin
Fasanenstr. 23  10719 Berlin
Tel. +49 30 8872860
literaturhaus-berlin.de

Zur Veranstaltung

Geisteswissenschaften studieren – und dann?

Dieser Band informiert über Berufsperspektiven für künftige und ausgebildete Geisteswissenschaftler*innen. Der erste Teil gibt einen Überblick über die Fähigkeiten und Kompetenzen, die im Studium erworben werden, und untersucht die Zukunft der Arbeit sowie die Chancen für Geisteswissenschaftler*innen im 21. Jahrhundert. Im zweiten Teil erzählen 21 Geisteswissenschaftler*innen in Interviews über ihr Studium, ihren Weg in die Berufstätigkeit, über Herausforderungen und Chancen und geben Tipps für die berufliche Zukunft.

Zum Buch

Wir gratulieren unserem Autor und ehemaligen Lektor Uwe Schweikert zum 80. Geburtstag am 20. März!

Uwe Schweikert hat als Lektor für Germanistik und Literaturwissenschaft seit 1971 Programm und Profil des Verlags entscheidend geprägt. Die „Sammlung Metzler“, die Exilliteratur-, die Kinder- und Jugendliteraturforschung brachte er mit zentralen Werken voran. Anfang der 1990er Jahre begründete er das Musikprogramm bei Metzler und sorgte mit erfolgreichen Büchern bedeutender Autorinnen und Autoren dafür, dass J.B. Metzler heute als einer der renommierten Musikbuchverlage gilt. Wegweisend war auch die Zusammenarbeit mit dem Bärenreiter Verlag und die gemeinsame Herausgabe der zweiten Auflage der Enzyklopädie „Musik in Geschichte und Gegenwart“, die Schweikert koordinierte.

Große Verdienste hat sich der Polyhistor Schweikert auch durch die Vorbereitung und Kuratierung der Ausstellung zum 300. Jahrestag des Verlagsbestehens im Jahr 1982 erworben.

Nach seinem Abschied vom Verlag 2003 widmete sich Uwe Schweikert verstärkt seinen diversen Tätigkeiten u.a. als Rundfunkautor, Rezensent und Juror beim Preis der deutschen Schallplattenkritik. Seine große Leidenschaft ist und bleibt die Oper, die er als Programmheftautor, Premierenkritiker und Berater von Intendanten, Regisseuren und Dramaturgen seit Jahrzehnten landauf, landab an großen und kleinen Häusern begleitet.

In zwei Büchern bei seinem alten Verlag, „Erfahrungsraum Oper“ (2018) und – gerade erschienen – „Bald sind wir aber Gesang“, finden sich viele seiner wegweisenden Texte zu Opern, Komponisten und Librettisten, die unvergleichlich wertvoll sind in ihrer souveränen Sachkenntnis, die Schweikert in eleganter Sprache einem allgemeinen Verständnis dienstbar macht. Wichtiger noch ist der Blick aufs Ganze: Er findet immer den archimedischen Punkt, der uns das Unternehmen Oper als ein unverzichtbares menschliches Unternehmen von und für Individuum und Gesellschaft vor Augen führt.

Mit dem Verdi-Handbuch veröffentlichte Metzler ein weiteres großes Projekt, bei dem Uwe Schweikert zusammen mit Anselm Gerhard als Herausgeber fungierte.

Zum neusten Schweikert-Buch

Martin Mettin zu Gast in der Sendung SEIN UND STREIT

Am 21.3. im Deutschlandfunk Kultur
Martin Mettin, Autor des Buches “Kritische Theorie des Hörens“, zu Gast in der Sendung “SEIN UND STREIT”. 

Zur Sendung
Mehr News
Impressum     Datenschutz - Privacy Statement