Wir gratulieren unserem Autor und ehemaligen Lektor Uwe Schweikert zum 80. Geburtstag am 20. März!

Uwe Schweikert hat als Lektor für Germanistik und Literaturwissenschaft seit 1971 Programm und Profil des Verlags entscheidend geprägt. Die „Sammlung Metzler“, die Exilliteratur-, die Kinder- und Jugendliteraturforschung brachte er mit zentralen Werken voran. Anfang der 1990er Jahre begründete er das Musikprogramm bei Metzler und sorgte mit erfolgreichen Büchern bedeutender Autorinnen und Autoren dafür, dass J.B. Metzler heute als einer der renommierten Musikbuchverlage gilt. Wegweisend war auch die Zusammenarbeit mit dem Bärenreiter Verlag und die gemeinsame Herausgabe der zweiten Auflage der Enzyklopädie „Musik in Geschichte und Gegenwart“, die Schweikert koordinierte.

Große Verdienste hat sich der Polyhistor Schweikert auch durch die Vorbereitung und Kuratierung der Ausstellung zum 300. Jahrestag des Verlagsbestehens im Jahr 1982 erworben.

Nach seinem Abschied vom Verlag 2003 widmete sich Uwe Schweikert verstärkt seinen diversen Tätigkeiten u.a. als Rundfunkautor, Rezensent und Juror beim Preis der deutschen Schallplattenkritik. Seine große Leidenschaft ist und bleibt die Oper, die er als Programmheftautor, Premierenkritiker und Berater von Intendanten, Regisseuren und Dramaturgen seit Jahrzehnten landauf, landab an großen und kleinen Häusern begleitet.

In zwei Büchern bei seinem alten Verlag, „Erfahrungsraum Oper“ (2018) und – gerade erschienen – „Bald sind wir aber Gesang“, finden sich viele seiner wegweisenden Texte zu Opern, Komponisten und Librettisten, die unvergleichlich wertvoll sind in ihrer souveränen Sachkenntnis, die Schweikert in eleganter Sprache einem allgemeinen Verständnis dienstbar macht. Wichtiger noch ist der Blick aufs Ganze: Er findet immer den archimedischen Punkt, der uns das Unternehmen Oper als ein unverzichtbares menschliches Unternehmen von und für Individuum und Gesellschaft vor Augen führt.

Mit dem Verdi-Handbuch veröffentlichte Metzler ein weiteres großes Projekt, bei dem Uwe Schweikert zusammen mit Anselm Gerhard als Herausgeber fungierte.

Zum neusten Schweikert-Buch

Martin Mettin zu Gast in der Sendung SEIN UND STREIT

Am 21.3. im Deutschlandfunk Kultur
Martin Mettin, Autor des Buches “Kritische Theorie des Hörens“, zu Gast in der Sendung “SEIN UND STREIT”. 

Zur Sendung

150 Jahre Heinrich Mann – Ein Handbuch im Jubiläumsjahr

Am 27. März jährt sich der Geburtstag von Heinrich Mann zum 150. Mal. Aus diesem Anlass wird im Herbst 2021 bei Metzler das „Heinrich Mann-Handbuch“ erscheinen, herausgegeben von Andrea Bartl, Ariane Martin und Paul Whitehead. – Heinrich Mann (1871-1950) gehört zu den prägenden Autoren des 20. Jahrhunderts. Sein Werk umspannt ästhetisch die Epochen vom Fin de Siècle über den Expressionismus bis zur Klassischen Moderne, politisch Kaiserreich, Weimarer Republik und antifaschistisches Exil. Gerade in den 1920er und 1930er Jahren ist er ein vielbeachteter Essayist und Publizist, der – als überzeugter Europäer und ‚Republikaner‘ – die gesellschaftlichen Entwicklungen seiner Zeit kritisch begleitet. Auch literarisch zeichnet er mit „Der Untertan“ ein Psychogramm des deutschen Spießers oder mit „Professor Unrat“ ein satirisches Sozialporträt falscher Doppelmoral. Daneben steht noch ein anderer Heinrich Mann: der Ästhet und experimentierfreudige Dichter, der Zeichner, der Liebhaber moderner Medien. Das Handbuch mit seinen rund 90 Beiträgen nimmt Manns facettenreiches, faszinierendes Gesamtwerk in den Blick, summiert die Forschung und bietet neue Perspektiven auf einen großen Autor.

 

Mehr über das Buch

J.B. Metzler-Archiv geht an das Deutsche Literaturarchiv Marbach

Der Schenkungsvertrag umfasst das Altarchiv aus den Jahren 1945 bis 2009, eine verlagshistorische Sammlung und eine Produktionsbibliothek aus der frühen Verlagsgeschichte seit der Gründung 1682

Zur Pressemitteilung

Denn Denken hat was…

Am 1.3.2021 von 20-21 Uhr ist unsere Autorin Bettina Schöne-Seifert zu Gast im Philosophischen Radio. Mit dem Buch “Beim Sterben helfen – dürfen wir das?” spricht Bettina Schöne-Seifert ein aktuell viel diskutiertes und wichtiges Thema an. Im Gespräch mit dem WDR 5 wir dazu sicher kontrovers diskutiert.

1.3.2021, 20-21 Uhr, WDR 5, Das philosophische Radio

Zum Sender

Zum fünften Todestag – Bald erscheint das Handbuch zu Umberto Eco

Am vergangenen Wochenende, 19. Februar 2021, jährte sich zum fünften Mal der Todestag von Umberto Eco – dem Autor, der mit Der Name der Rose einen der wichtigsten Romane des 20. Jahrhunderts schrieb. Eco war ein „großer Intellektueller“ und „einer der bedeutendsten italienischen Schriftsteller“, so Michael Krüger bzw. Maike Albath in ihren Nachrufen in der ZEIT und im Deutschlandfunk im Februar 2016.

Ecos Romane spielen im Mittelalter, im Barock, im 19. und 20. Jahrhundert. Sie verhandeln philosophische und theologische, literaturtheoretische und historische, hoch- und populärkulturelle Themen. Oft nimmt Eco Anleihen bei Strukturen des Kriminalromans, oft auch bei seinen eigenen theoretischen Schriften, etwa wenn er Fragen von Semiotik oder Interpretationstheorie in seinen Romanen weiterdenkt. Beinahe alle Romane stellen darüber hinaus ‚Mini-Enzyklopädien‘ dar, die das gesammelte Wissen einer Zeit, eines kulturellen Raumes oder eines Diskurses abbilden. So folgt man als Leserin oder Leser nicht nur einem oft verwinkelten und meist spannenden Plot, sondern lernt zugleich faszinierende Dinge über das Vakuum oder Superman, über den Handel mit Reliquien oder das Konzept ‚Zeit‘.

Zahlreiche Themen ziehen sich durch die literarischen und theoretischen Werke gleichermaßen. Zu nennen ist hier allem voran die Faszination für Zeichen in ihrer mannigfachen Ausprägung. Aber auch die Frage der Kommunikation beschäftigt Eco in Romanen, semiotischen Schriften und Überlegungen zur Medientheorie. Ecos Begeisterung für Bücher und Bibliotheken findet sich an vielen Stellen seines Werks wieder, verbunden mit der Rolle von Wissen – wenngleich dieses Wissen dem Menschen teils in verworrener, labyrinthisch anmutender Gestalt gegenübertritt. Seit seiner Kindheit war Eco passionierter Leser von Comics – und auch dies überführt er in sein wissenschaftliches und literarisches Schaffen, nämlich in eine profunde Auseinandersetzung mit Populärkultur.

Das Umberto Eco-Handbuch erscheint im Mai. Merken Sie sich das Werk schon jetzt vor!

Infos zum Handbuch
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Einführung in die Ethik

316 Seiten
Format 15,50 x 23,50 cm
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Ovid-Handbuch

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Hans Jonas-Handbuch

342 Seiten
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Aristoteles-Handbuch

617 Seiten
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Tocqueville-Handbuch

358 Seiten
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Handbuch Rechtsphilosophie

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